Kita St. Gertrud in Engelsdorf


Benannt sind wir nach der Heiligen Gertrud von Helfta (1256 - 1301/02).
Die Heilige Gertrud erfuhr im Kloster Helfta eine umfassende Bildung, entschied sich aber im Laufe ihres Lebens, die Liebe zu Gott und den Menschen zu ihrem Lebensmittelpunkt werden zu lassen.
Aller drei Jahre besuchen wir mit allen Kindern ab drei Jahren das Kloster St. Marien zu Helfta, in dem heute wieder eine Ordensgemeinschaft lebt.
Unsere Kita wurde bereits im Jahr 1931 gegründet. Die Eröffnung des Neubaus erfolgte im Jahr 2003.
Schließzeiten:
Die Schließzeiten werden jährlich mit dem Elternbeirat abgestimmt.
84 Plätze für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt
Bis zu sechs Plätze können für Kinder mit besonderem Förderbedarf vergeben werden.
Im Rahmen der Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf arbeiten wir mit Therapeuten, Frühförderstellen und Sozialpädagogischen Zentren (SPZ) zusammen.
Mit der Ortsgemeinde St. Gertrud in Leipzig Engelsdorf verbindet uns eine Zusammenarbeit bei Festen und Feiern im Kirchenjahr.
Mit dem Altenpflegeheim St. Gertrud besteht eine enge Kooperation mit gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Veranstaltungen und der Essenversorgung.
Wir orientieren uns in unserer pädagogischen Arbeit am Situationsansatz. Dieser stellt in der pädagogischen Planung und Reflexion das Kind in seiner Lebenssituation (in der Kita, im Elternhaus, im Lebensumfeld und der Gesellschaft) in den Mittelpunkt.
Das Potential der christlichen Tradition trägt zu kultureller Bildung, Werteentwicklung und Sinnstiftung bei. Wir wollen die Kinder, die immer an Sinnfragen interessiert sind, in ihrer spirituellen Entwicklung begleiten.
Die Beteiligung an der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ist unser christlicher und gesetzlicher Auftrag. Dieser Auftrag setzt Freiheit mit seinen Regeln und Normen voraus und schließt das Recht auf Scheitern und Neubeginn ein. In unserer Einrichtung ist das Kind Akteur seiner Entwicklung.
Im Vertrauen und in dem Bewusstsein auf Gottes Liebe versuchen wir den Kindern Vorbild und Partner zu sein.
Wir agieren in Erziehungspartnerschaft mit den Erziehungsberechtigten und den Familien. Dies beinhaltet:
Der Übergang zur Schule wird langfristig vorbereitet. Hier erfolgt die Vorbereitung in Kleingruppen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung des Selbstvertrauens der Kinder. Monatlich werden unterschiedliche Schwerpunkte wie z.B. Verkehrserziehung mit Beobachtungsgang oder Experimente durchgeführt.
Jeder unserer fünf Gruppenräume ist spezifisch und individuell gestaltet. Wir bieten dadurch den Kindern die Möglichkeit, sich je nach Entwicklungsstand und Interessen auszuprobieren und dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben.
Kinder mit besonderem Förderbedarf gehören selbstverständlich dazu. Sie haben die Möglichkeit, an allen Aktivitäten teilzunehmen.
Das Mittagessen erhalten wir vom benachbarten Altenpflegeheim St. Gertrud. Dort wird das Essen jeden Tag frisch zubereitet.